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Landesregierung fest an der Seite der Zivilgesellschaft

Demokratiepreis an Max Reschke für sein Engagement gegen Rechtsextremismus. Foto: TMBJS

Thüringens Minister für Bildung, Jugend und Sport, Helmut Holter, verlieh am 22. November den Thüringer Demokratiepreis. Damit wurden  zum sechsten Mal Initiativen, Vereine und Einzelpersonen für ihr gesellschaftliches Engagement für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit in Thüringen ausgezeichnet.

Holter machte deutlich: „Demokratie ist ein kostbares Gut, das wir immer wieder neu verteidigen müssen. Das beginnt bei der Wissensvermittlung über demokratische Prozesse in Kindergärten und Schulen. Dazu zählt auch das oft ehrenamtliche Engagement vor Ort. Und natürlich leisten zahlreiche Vereine und Initiativen eine unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft. Im Einsatz für eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft steht die Thüringer Landesregierung fest an der Seite der zivilgesellschaftlich engagierten Menschen in Thüringen. Wir danken den diesjährigen Ausgezeichneten und allen, die sich für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit einsetzen, herzlich für ihr Engagement.“

 

 Der Thüringer Demokratiepreis wird seit dem Jahr 2013 verliehen. Er wurde geschaffen, um langfristigen Einsatz und innovative Arbeit für Demokratie anzuerkennen. Er soll Unterstützung und Kraft für die weitere Arbeit geben, die oft in einem sehr schwierigen und häufig gefährlichen Umfeld geleistet wird. Der Thüringer Demokratiepreis ist Teil des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Eine Jury hat aus dem Kreis der 23 nominierten Projekte, Initiativen und Einzelpersonen Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Es werden drei Hauptpreise und fünf Anerkennungspreise verliehen. Die Auszeichnungen sind mit insgesamt 8.500 Euro dotiert.

 

 Den mit 3.000 Euro dotierten 1. Hauptpreis erhielt in diesem Jahr Max Reschke für sein Engagement gegen Rechtsextremismus, insbesondere in der Initiierung eines Bündnisses gegen Rechtsrockkonzerte im Weimarer Land.

 

 Der mit 2.000 Euro dotierte 2. Preis geht an die „Erich Kästner Grundschule Gera“ für das Projekt „Demokratie sichtbar machen“.

 

 Mit dem 3. Preis und 1.000 Euro wird der Antirassistische und antifaschistische Ratschlag Thüringen für sein jährlich durchgeführtes Angebot zur Stärkung und Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich vor Ort gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen, ausgezeichnet.

 Die Anerkennungspreise und damit je 500 Euro erhalten in diesem Jahr:

Zeitzeugenprojekt „2. Weltkrieg – Flucht /Vertreibung früher heute Integration früher – heute, Willkommenskultur früher – heute, gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit, für Solidarität und Menschenfreundlichkeit“ beim Bund der Vertriebenen Sonneberg/Neuhaus e. V.,

 

1. TSV Bad Salzungen 1990 e. V. und das Dr. Sulzberger-Gymnasium Bad Salzungen für das X. Internationale Workcamp „Freundschaft kennt keine Grenzen“,

Schule der Phantasie Weimar e. V. für seine stadtteilbezogene Kulturarbeit in Weimar-Schöndorf,

 

Frauenbildungs- und Begegnungsstätte ko-ra-le e. V. für das Projekt „Toleranzbotschafter*innen im Landkreis Eichsfeld“,

Arbeitsgruppe „Tag der Vielfalt“ Erfurt für die Organisation des „Tages der Vielfalt – Ein Fest für alle Menschen, Toleranz und Weltoffenheit im Erfurter Südosten“.

 

 

Mehr unter: www.denkbunt-thueringen.de/demokratiepreis