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Energie im Jahr 2050 - Ein fiktives Protokoll der WIR-AG der Erfurter LINKEN

Zeichnung: Gerhard Mester / Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. CC BY 4.0

Der rasante Anstieg der Preise fossiler Energieträger auf über 500 Prozent gegenüber dem Jahre 2020 bewirkte eine strategische Neuausrichtung der Energieversorgung. In der Folge basierte 2050 die Energieversorgung Thüringens überwiegend auf Erneuerbaren Energien. Neue Gesetze bewirkten, dass sich kommunale Betriebe und Klein-Betriebe in Thüringen entwickelten und ihre Reproduktion sichern konnten. Die Energieversorgung wurde als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge wieder komplett in kommunales Management überführt.

Der rasante Anstieg der Preise fossiler Energieträger auf über 500 Prozent gegenüber dem Jahre 2020 bewirkte eine strategische Neuausrichtung der Energieversorgung. In der Folge basierte 2050 die Energieversorgung Thüringens überwiegend auf Erneuerbaren Energien. (EE) Neue Gesetze bewirkten, dass sich kommunale Betriebe und Klein-Betriebe in Thüringen entwickelten und ihre Reproduktion sichern konnten. Die Energieversorgung wurde als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge wieder komplett in kommunales Management überführt. Die dazugehörigen Netze für Strom, Wärme und Gas wurden seit 2015 perspektivisch ausgebaut. Dadurch gelang es den Anstieg der Energiepreise für die Bevölkerung sozialverträglich abzufedern.

 

Bis 2025 alle AKW vom Netz


Bis 2025 wurden in der BRD alle Atomkraftwerke und bis 2040 alle Kohlekraftwerke außer Betrieb genommen. Thüringenweit haben die Stadtwerke das Potential der Erneuerbaren Energien (EE) den neuen Bedingungen angepasst. So wurde der Verbrauch an Erdgas zu ca. 70 Prozent durch die EE substituiert. Das wurde erreicht durch dezentral erzeugtem Strom und Wärme. Einher ging dies mit der Verwendung neuer Speichertechnologien insbesondere ab Mitte der 2020er Jahre dieses Jahrhunderts.

 
Bürgerkraftwerke etabliert


Thüringer Bürger haben die Energieversorgung mit den EE zu ihrem persönlichen Anliegen gemacht. So haben sich Bürgerkraftwerke etabliert. In Erfurt stieg z. B. die Zahl der Energiegenossenschaften auf 25, im Thüringer Vogtland 34 und in Hildburghausen auf drei. Der Beitrag dieser Betriebe zur Deckung des Energiebedarfs ist seit Jahren kontinuierlich angestiegen. Zudem bestehen die Aufsichtsräte der Thüringer Stadtwerke seit 2034 zu mindestens 50 Prozent aus Kunden. Regelmäßig wurde die Energieproduktion der Bedarfsentwicklung angepasst. Nebenbei wurde damit den internationalen Klimazielen entsprochen, die seit Jahrzehnten auf eine geringere Inanspruchnahme der natürlichen Ressourcen orientierten.

 

Bedarfsdeckung mit regionalen Kreisläufen

 

Regionale Stoffkreisläufe führten in den letzten Jahren zu einer Deckung des Bedarfes der Daseinsfürsorge (Nahrung, Wohnraum, Energie, Entsorgung, Transport, Bildung, Kultur, Gesundheit) zu beachtlichen 63 Prozent. Dazu gehörte der seit 2028 eingeführte bargeldlose ÖPNV. Seine neue und im ganzen Freistaat geltende Taktung erfreute und erfreut sich noch einer wachsenden Nachfrage. Zusammen mit der mittlerweile dominanten Elektromobilität und der Rückverlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene sanken dadurch sowohl die Flächenversiegelung als auch die Emissionen. Hierzu zählen auch die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft. Diese haben auf naturnahe und ökologische Bewirtschaftung umgestellt.
Nach 35 Jahren entspricht die Ordnung des Wirtschaftslebens den Grundsätzen einer sozialen und der Ökologie verpflichteten Gesellschaft.