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Land & Leute


100 Jahre Frauenwahlrecht – ein ausbaufähiger Erfolg

Am 12. November 1918, vor genau 100 Jahren, wurde mit der Proklamation einer großen Wahlrechtsreform auch das Wahlrecht für Frauen ermöglicht. Erstmalig konnten sie als Wählerinnen und Gewählte von ihrem Stimmrecht zur verfassungsgebenden Nationalversammlung am 19.1.1919 Gebrauch machen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Frauenstimmen zählen. Weiterlesen


NIEDER MIT KRIEG!

Rote, Fahne und lautstarke Parolen nach Frieden, Freiheit und für den Sturz der alten Ordnung waren am Morgen des 5. Novembers auf dem Erfurter Hauptbahnhof zu vernehmen. Der Verein Weimarer Republik e.V. veranstaltete zum 100-jährigen Jubiläum der Novemberrevolution in Deutschland Flashmobs auf zahlreichen Bahnhöfen. Gründe, sich ausführlicher mit den Ereignissen zu beschäftigen, gibt es genug. Weiterlesen


Kunst, die nicht stirbt

Nicht nur Bücher haben ihre Schicksale, auch Filme. Viele Jahre nach dem Tod des Schriftstellers bemerkte sein langjähriger Freund Wolfgang Held im Schloss Kromsdorf anlässlich der Wiederaufführung von „der Magdalenenbaum“, Armin Müller sei damals, bei der Uraufführung in Berlin (7.12.1989!), nicht so recht zufrieden gewesen. Für ihn sei das Thema der globalen Umweltbedrohung, der Naturzerstörung weltweit, wesentlich wichtiger als das Schicksal des Malers Ramboll, der sich auf ein kleines Dorf im Thüringischen zurückgezogen hatte, um zu malen. Aus Protest. Weiterlesen


Plausch am „Paradeiser“-Beet

„Es ist immer noch Erntezeit“, sagt Christiane Mock, Patin dreier Hochbeete, nicht ohne Stolz. Vor ihrer Buchhandlung in der Magdeburger Allee hatte sie im Frühjahr die fruchtbare Erde mit allerlei Essbaren bepflanzt, hatte sich mit Freude und aus Überzeugung in den glühend heißen Sommerwochen gemeinsam mit Nachbarn, Leuten aus dem Viertel und ihren Kunden um das essbare Grün vor der Ladentür gekümmert. Weiterlesen


Die Gedanken sind frei

Anarchie ist der vermutlich am häufigsten falsch verstandene Begriff der Geschichte. Ob im Alltag, der Wissenschaft oder der Tagespolitik, fast ausschließlich wird er negativ konnotiert und mit Despotismus, Tyrannei oder Chaos gleichsetzt. Das ist falsch, denn die anarchistischen Vordenker haben nicht nur viele kluge Gedanken entwickelt, sondern auch tatkräftig mit angepackt. Ein heute noch erhaltener Ort, wo Thüringer Anarchisten nicht nur philosophiert, sondern etwas aufgebaut haben, ist die Bakunin-Hütte auf der Hohen Maas bei Meiningen. Weiterlesen


„frech sein, wild sein ...“

Bau’ dein eigenes Müllmonster!“ Ein Fest, das Kinder auf eine derartige Weise zum Kreativsein anregt, kann sicher auch mit einigen weiteren spannenden Aktivitäten aufwarten. So gab es bei dem am vergangenen Samstag im Erfurter Brühler Garten stattfindenden Stadtteilfest KoCOLORes nicht nur zahlreiche Möglichkeiten, Kinder jeglicher Altersstufen abwechslungsreich zu beschäftigen, sondern auch Angebote für die dazugehörigen Eltern sowie alle anderen Interessierten. Weiterlesen


Ein Klassiker des 20. Jahrhunderts

Spannende Lektüre: Peter Hacks’ „Marxistische Hinsichten“ ist im Eulenspiegel Verlag Berlin erscheinen. Es handelt sich um eine Auswahl politischer Schriften aus dem Jahre 1955 bis 2003, herausgegeben von Heinz Hamm im Auftrag der Peter-Hacks-Gesellschaft. Der Dramatiker starb vor 15 Jahren am 28. August 2003. Weiterlesen


Ein außergewöhnliches Festival

Das Auerworld-Festival ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Das kleine Örtchen Auerstedt im Weimarer Land wird eher mit dem Gemetzel zwischen preußischen und französischen Truppen von 1806 als mit glücklich tanzenden Hippies verbunden. Nicht so vom 27. bis 29. Juli. Schon nach den ersten Metern auf dem Festvialgelände wird deutlich: Das Auerworld ist kein gewöhnliches Musikfestival, von denen es auch in Thüringen viele gibt. Weiterlesen


Aus Holz wurde Kunst

Ein kleines, aber umso feineres Festival gab es Ende Juni und Anfang Juli in Erfurt zu sehen. Die Aktiven des Vereins pro forma um Robert Kolbe hatten bereits im letzten Jahr das frühere Kunstrasengelände auf dem Gebiet einer ehemaligen Berufsschule wiederbelebt. Die mit Axt und Kettensäge vor Ort kreierten Holzkunstwerke sind echte Kunst für jedermensch und keine abgehobenen Objekte für die bourgeoisen Galerien der Reichen und Superreichen. Weiterlesen


Heiße Grüße aus Kuba

Kuba wird musikalisch eher mit Mambo und Rumba identifiziert als mit Rockmusik, dabei hat sich seit den 90er Jahren eine eigene Metallszene entwickelt. Damals tauschte man Musik noch auf Kassetten. Heute hat das Internet auch in der Karibik Einzug gehalten. Für eine ausgewachsene Heavy-Metall-Band ist es auf Kuba trotzdem nicht leicht, denn Verstärker und Gitarren, ja selbst Drummsticks sind entweder schlecht zu bekommen oder sehr teuer. Von solchen Problemen haben sich die Menschen auf Kuba aber noch nie klein kriegen lassen. Weiterlesen