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„Die Initiative zeigt, wie wichtig Zivilgesellschaft ist und dass sie auch funktioniert. Wir unterstützen die Initiative der Bürger, Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus zu setzen und an solchen Protestaktionen teilzunehmen. Jeder kann etwas dagegen tun, dass sich rechtsextreme Ideologie und deren Protagonisten nicht ungehindert in der Gesellschaft weiter ausbreiten können“, so der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow. Bereits am 5. August wurde bekannt, dass die NPD in Bad Langensalza das „Bürohaus Europa“ über einen Mittelsmann beabsichtigt zu kaufen und bereits nutzt. Künftig sollen die Landesgeschäftsstelle, der örtliche Kreisverband und der Bundes-NPD-Materialdienst in Bad Langensalza ihren Sitz haben. „Damit würde Bad Langensalza zu einem Knotenpunkt rechtsextremer Vernetzung von überregionaler Bedeutung“, so Ramelow. Am Tag vor der Demo stellte die NPD auf einer Pressekonferenz die künftige Nutzung des Bürohauses durch Neonazis öffentlich vor. Die Nennung des Investors blieb aus. Trotzdem muss weiterhin damit gerechnet werden, dass es zu einem Kaufvertrag kommen kann. Foto: Norbert Mros |