18. November 2014

Eine Mauer zwischen Arm und Reich

Mauerfall der etwas anderen Art: Bei einer Kundgebung an einem Schnittpunkt des Kalten Krieges bei Gerstungen, brachten die Teilnehmenden eine symbolische Mauer aus Pappkartons, welche die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich symbolisierte, zum Einsturz. Foto: Hans-Joachim Gossing

Die Thüringer Arbeitsloseninitiative – Soziale Arbeit e.V. (TALISA) e.V. rief gemeinsam mit dem DGB, der Ali Gießen, der Wali Wetzlar, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Thüringen und weiteren Partnerinitiativen aus Thüringen und Hessen zu einer Kundgebung am 8. November, am Vorabend des 25. Jahrestages des Mauerfalls an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen, in Gerstungen, am Grenzlehrpfad auf.

 Am 9. November 1989 erlebte Berlin die glücklichste aller Nächte. Die Mauer fiel, die Geschichte wendete sich zum Guten. Noch heute wissen die Menschen in aller Welt von dieser Nacht. Doch was geschah danach? Sind die Deutschen wieder geeint?

Auf historischem Gelände, an einem Schnittpunkt des Kalten Krieges zwischen Ost und West mussten wir feststellen, dass die Grenze nach Himmelsrichtungen gefallen ist, aber die Grenze zwischen Arm und Reich mehr denn je besteht.

Die Teilnehmer der Kundgebung warfen eine symbolische Mauer aus Pappkartons, welche die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich aufzeigte, ein.

 In den Diskussionsbeiträgen wurde auf die soziale Spaltung in Deutschland hingewiesen. Unsere gemeinsame Forderung: Armut bekämpfen – Reichtum umverteilen!

 

www.thueringer-arbeitsloseninitiative.de

Quelle: http://www.unz.de/nc/aktuell/zur_sache/detail/browse/7/artikel/eine-mauer-zwischen-arm-und-reich/