8. März 2016

Frauenpreis ging an Redaktion von Radio F.R.E.I

Die Preisträgerinnen des Frauenpreises der LINKEN Thüringen.

„Sie sind jung, nicht mehr so jung und reifer, sie sind Frauen mit persönlichen Wünschen, unterschiedlichen Vorstellungen und vielfältigen Interessen. Sie sind unterschiedlich, aber alle politisch und gesellschaftlich aktiv, sie verbindet ein Hobby. Mit diesem Hobby wollen sie die Öffentlichkeit informieren, anregen, bilden und evtl. auch aufregen. Aber vor allem wollen sie Frauen vertreten und Frauen eine Stimme geben. Ich spreche von Mariana Schröder, Sabine Stelzl, Kathrin Schröder und Veronika Plicht – sie sind die Macherinnen und Stimmen der Frauenredaktion von Radio F.R.E.I., dem freien, selbst verwalteten, lokalen Radio in Erfurt“, fasste Karola Stange bei der diesjährigen Verleihung des Thüringer Frauenpreises der LINKEN zusammen. Die Landtagsabgeordnete lobte die breite Vielfalt des Progamms, das von der Geschichte der Frauenbewegung über feministische Mädchenarbeit, Sexuelle Gewalt, Labyrinthkulturen, Künstlerinnen, Körperwahrnehmung, Gesundheitheit, Therapie, bis hin zu Frauen in Führungspositionen reicht. Neben dem Hauptpreis wurden noch drei weitere Preisträgerinnen am 8. März in Erfurt geehrt.

AG „Sport und Spiel“ DIE LINKE Suhl 

Um für Kinder in der Suhler Erstaufnahmestelle einen Ort zu bieten, an dem sie Kind sein und eine Auszeit vom Alltag in der Einrichtung für Geflüchtete finden können, wurde im Februar 2015 die AG „Sport und Spiel“ gegründet. Alle zwei Wochen organisieren die Frauen der AG Sport und Spiel in Abstimmung mit dem Stadt-sportbund Veranstaltungen in der Turnhalle. Es gibt ein reichhaltiges Angebot sportlicher und spielerischer Begegnungen für verschiedene Altersgruppen. Darüber hinaus gab es bereits neben den herkömmlichen Sportnachmittagen ein Kinderfest, ein Osterfest, Tierparkbesuche, Kinobesuche, Besuche von einem Clown und Bastel- und Spielenachmittage.  Außerdem sind die Frauen der AG Sport und Spiel immer mit dabei, wenn es um die öffentliche Demonstration einer Willkommenskultur in Suhl geht und wir gemeinsam alle rassistischen und fremdenfeindlichen Angriffe abwehren.

Frauenzentrum „Towanda“, Frauennamen für Jenas Straßen“

Mit einer Ausstellung machte eine Projektgruppe des Frauenzentrums die Lebensleistung historischer Frauenpersönlichkeiten der Saalestadt sichtbar, schlug sie für zukünftige Straßenneubenennungen vor. Seit 2013 beschäftigt sich die Gruppe mit Frauen, die die Geschichte Jenas maßgeblich mitgeprägt haben. Die Ergebnisse sind in einer Ausstellung vorgestellt und Broschüre erarbeitet worden.

Sozialwerk des demokratischen Frauenbundes Thüringen e.V.

Die Mitarbeiter*innen beraten und unterstützen ihre vertrauten Personen, insbesondere in schwierigen sozialen Lebenslagen und gewährleisten eine Beratung auch über einen längeren Zeitraum. Seit dem Jahr 2000 hat die Unterstützung von Migrant*innen wie auch geflüchteten Frauen einen größeren Raum eingenommen; so wurde erst seit geraumer Zeit für die Bevölkerung ein Spendenannahme-, wie auch zugleich Ausgabe-Zentrum im alten Landratsamt in Bad Salzungen errichtet und betrieben.

Quelle: http://www.unz.de/nc/aktuell/politik_im_land/detail/browse/8/artikel/frauenpreis-ging-an-redaktion-von-radio-frei/