19. Dezember 2017

Fokus auf der Lebensqualität vor Ort

Bei den Wahlen 2012 erfolgreiche LINKE Kandidaten.

Im nächsten Frühjahr ist es wieder soweit. Sechs Jahre sind um und vielerorts in Thüringen werden fleißig Kandidat*innen für das Amt des Oberbürgermeisters bzw. der Oberbürgermeisterin gesucht. Eisenach hat 2012 als erste Stadt in Thüringen eine LINKE Oberbürgermeisterin mit Katja Wolf gewonnen. Sie steht für eine soziale und gerechte Politik, möchte mit Kooperationen, Transparenz und Beteiligung diese auch möglich machen. Nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Menschen, ob arbeitslos, krank oder alt, soll in Eisenach eine Perspektive geschaffen und langfristig erhalten werden. Das war die Linie von Katja Wolf in den letzten Jahren und hoffentlich auch in der künftigen Legislatur. 


DIE LINKE Erfurt entschied sich für Karola Stange als OB-Kandidatin. „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Mit der Motivation Brechts im Gepäck steigt die Landtagsabgeordnete in den Kampf gegen den seit 2006 amtierenden OB Bausewein ein. Den Fokus legt sie auf die Lebensqualität vor Ort, auf die Schulsanierungen und auf die stabile Finanzierung von sozialen Leistungen und Kultur. Ebenso im Fokus: Ein klares und lautes Nein für Panzer auf dem Domplatz und ein noch lauteres Ja für die Einbeziehung von den Menschen, um die BUGA nachhaltig zu gestalten und für das Vorantreiben des sozialen Wohnungsbaues.  

Auch DIE LINKE. Gera hat den Entschluss gefasst, eine Kandidatin aufzustellen. Margit Jung, Vizepräsidentin des Landtages, soll im Januar den Mitgliedern des Stadtverbandes als Kandidatin vorgeschlagen werden. Ihre langjährige Erfahrung hat überzeugt. Sie ist zudem die profilierteste Politikerin in Gera, so der Stadtvorsitzende der Geraer LINKEN, Andreas Schubert. Wichtige Themen werden, der Wiederaufbau von Sportstätten, die Schulbauinvestitionen, endlich wieder eine ordentlicher Haushalt sein. Jungs Motto: „Geh nicht nur die glatten Straßen, geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.“
Neben der Oberbürgermeister*innenwahl steht im Frühjahr 2018 die Wahl der Landräte an. 2012 hat DIE LINKE. Thüringen 13 Kandidat*innen ins Rennen geschickt – drei haben es geschafft. Michaele Sojka (Altenburger Land), Petra Enders (Ilm-Kreis) und Birgit Keller (Nordhausen), die 2014 als Ministerin ins rot-rot-grüne Kabinett aufrückte. Wie LINKE Politik auf der Kreisebene funktionieren kann, zeigt sich exemplarisch im Ilm-Kreis, wo der Bürgerentscheid zur Kommunalisierung der Abfallwirtschaft 2014 erfolgreich war. 

An solchen Beispielen wird deutlich, wie bedeutsam Kommunalpolitik ist, denn gerade hier können Bürger*innen vor Ort mitentscheiden und Politiker*innen sind viel näher an den Wünschen, Sorgen und Ängsten aller Beteiligten. Das gilt auch für LINKE Politiker wie Claudia Nissen (Kahla), Ralf Hauboldt (Sömmerda) und erst Recht für Frank Fiebig (Gräfenroda) oder Karl Koch (Brotterode-Trusetal), die als hauptamtliche bzw. ehrenamtliche Bürgermeister für LINKE Politik stehen. Auch deshalb tut DIE LINKE gut daran, möglichst viele Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen zu schicken.                      

Sarah Schwarz 

Quelle: http://www.unz.de/nc/aktuell/land_leute/detail/artikel/fokus-auf-der-lebensqualitaet-vor-ort/